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Laboruntersuchungen zur Anwendbarkeit eines farbigen Asphaltbetons auf Harzbinderbasis

  • Die Arbeit dient dazu anhand von Laboruntersuchungen die Anwendbarkeit eines farbigen Asphaltbetons zu prüfen. Im Straßenbau sind die Anwendungsbereiche wie Straßen und Verkehrsflächen in den Normen definiert. Entsprechend den Anforderungen werden sie Bauklassen zugeordnet. Der Nachweis für die Anwendbarkeit eines Asphalts erfolgt anhand von Eignungsuntersuchungen. Die Prüfverfahren und der erforderliche Prüfumfang sind verbindlich festgelegt. Asphalte auf Basis von Harzbindern werden in der Norm nicht behandelt. Ihre Materialeigenschaften sind nicht direkt aus Merkmalen ableitbar, die für herkömmliche Mischgutsorten anhand von Eignungsprüfungen ermittelt und zum Nachweis ihre Anwendbarkeit herangezogen werden. Die Verwendung eines Harzbinders zur Herstellung von Asphaltmischgut erfordert demnach die Überprüfung seiner Materialeigenschaften im Hinblick auf diese Merkmale. Vor diesem Hintergrund wurde die Eignung eines Asphaltbetons 0/8 auf Harzbasis untersucht. Die Beurteilung erfolgte anhand des Vergleichs mit herkömmlichem Asphaltbeton. Die Asphaltrezepturen setzen sich aus einem weißen Quarzit, einem Fremdfüller aus dichtem Kalkstein und dem jeweiligen Bindemittel (Harz bzw. Bitumen 50/70) zusammen. Für die Beurteilung der Eignung des Harzes als Bindemittel, insbesondere aufgrund seiner rheologischen Eigenschaften und den bei der Asphaltherstellung, dem Einbau und der Nutzung vorliegenden Temperaturen, interessieren Materialeigenschaften, die in einem bestimmten Temperaturbereich von Bedeutung sind. Für die Ermittlung wurde ein Prüfprogramm erstellt, das bestehende Prüfverfahren nutzt. Es bestand aus dem Marshall-Test, dem Spaltzugversuch, dem Spurbildungsversuch und dem Cantabro-Test. Außerdem wurde das Haftverhalten an losem Material und an verdichteten Proben bestimmt sowie Raumdichte und Hohlraumgehalt ermittelt. Die Prüfbedingungen wurden derart modifiziert, dass durch die Variation der Verdichtungstemperatur bei der Probekörperherstellung Aussagen zum Einbau des farbigen Asphaltbetons und Folgerungen zum Verformungsverhalten und Haftverhalten ermöglicht. Die Arbeit kann aus datenschutzrechtlichen Gründen nur am Fachbereich, der Professur Verkehrsplanung und Verkehrstechnik, eingesehen werden.

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  • Aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt. Zum Lesen wenden Sie sich bitte an: BAUHAUS – UNIVERSITÄT WEIMAR, Fakultät Bauingenieurwesen, Professur Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

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Metadaten
Document Type:Bachelor Thesis
Author: Annette Reckziegel
DOI (Cite-Link):https://doi.org/10.25643/bauhaus-universitaet.686Cite-Link
URN (Cite-Link):https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:gbv:wim2-20111215-6865Cite-Link
Language:German
Date of Publication (online):2005/10/27
Year of first Publication:2005
Release Date:2005/10/27
Publishing Institution:Bauhaus-Universität Weimar
Granting Institution:Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen
Institutes:Fakultät Bauingenieurwesen / Professur Verkehrsplanung und Verkehrstechnik
Tag:Asphaltbauweise; Farbasphalt; Harzbinder; Mischgutuntersuchung
GND Keyword:Asphalt; Asphaltbeton; Harze; Eignungsuntersuchung
Dewey Decimal Classification:600 Technik, Medizin, angewandte Wissenschaften / 620 Ingenieurwissenschaften / 620 Ingenieurwissenschaften und zugeordnete Tätigkeiten
BKL-Classification:51 Werkstoffkunde / 51.32 Werkstoffmechanik
56 Bauwesen / 56.24 Straßenbau
56 Bauwesen / 56.45 Baustoffkunde
74 Geographie, Raumordnung, Städtebau / 74.77 Landschaftsplanung, Landschaftspflege
Licence (German):License Logo Copyright All Rights Reserved
Note:
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