Staubaufwirbeln oder die Kunst der Partizipation

  • Die Dissertation Staubaufwirbeln oder die Kunst der Partizipation stellt die Frage, ob und inwiefern künstlerische Interventionen zur Aktualisierung und Entwicklung demokratischer Teilhabe beitragen können. Im Zentrum der Untersuchung stehen sechs Projektgruppen, die experimentelle Freiräume gestalten, in denen neue Formen von Demokratielernen, Stadtnutzung, gesellschaftlicher Repräsentation und Symbolpolitik erprobt werden. Die Kunst der Partizipation wird in fünf Dimensionen beschrieben: Initiative, Kollektivität, Inszenierung, Öffentlichkeit und Kooperation. Sie erweitert damit das Repertoire demokratischer Beteiligungsformen sowie gegenwärtige Kunstbegriffe. Ihre heimliche Relevanz besteht darin, sich immer wieder dem Risiko auszusetzen, von allen Seiten als unzureichend betrachtet zu werden. Demokratie konstituiert sich hier als ästhetische Erfahrung. Die Kunst besteht darin, die Flüchtigkeit demokratischer Teilhabe erfahrbar zu machen, also gestaltbar und veränderbar.

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Metadaten
Author:Dr. Paula Marie Hildebrandt
URN:urn:nbn:de:gbv:wim2-20140410-21589
Referee:Prof. Dr. Beatrice v. Bismarck
Advisor:Prof. Dr. rer.pol. habil. Frank Eckardt
Document Type:Doctoral Thesis
Language:German
Date of Publication (online):2014/04/10
Year of first Publication:2014
Date of final exam:2013/10/01
Release Date:2014/04/10
Publishing Institution:Bauhaus-Universität Weimar
Granting Institution:Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Architektur und Urbanistik [bis 2014 Fakultät Architektur]
Institutes:Fakultät Architektur und Urbanistik [bis 2014 Fakultät Architektur] / Institut für Europäische Urbanistik
Pagenumber:262
GND Keyword:Demokratie; Kunst; Partizipation; Stadt; Öffentlichkeit
Dewey Decimal Classification:300 Sozialwissenschaften
700 Künste und Unterhaltung
BKL-Classification:21 Einzelne Kunstformen
70 Sozialwissenschaften allgemein
89 Politologie
Licence (German):License Logo Creative Commons - Namensnennung