Die Architekten, Künstler und Designer des Bauhauses prägten mit neuem gestalterischen Geist eine unverwechselbare Bauhaus-Handschrift. Ausgehend von Weimar schrieben sie sich damit in die Weltkulturgeschichte ein. Nachdem das Bauhaus 1933 dem Nationalsozialismus in Deutschland zum Opfer gefallen war, lebten Idee und Praxis des Bauhauses mit den emigrierenden Lehrern und Schülern im Ausland weiter. Weltweit existieren noch heute Gebäude, Produkte und Kunstwerke, die durch das Bauhaus entstanden sind, von ihm inspiriert wurden oder darauf Bezug nehmen. Mit dem Projekt ImpulsBauhaus versuchen Jens Weber und Andreas Wolter, die weltweite Verbreitung und Einflussnahme des Bauhauses anhand der Beziehungen, Bewegungen und Werke seiner Vertreter bis in die Gegenwart nachvollziehbar zu machen. Das Projekt besteht aus zwei Teilen. Die ImpulsBauhaus-Forschungsplattform ist eine Datenbank, in der Informationen über Bauhaus-Vertreter gesammelt und mithilfe von Analysetools und Visualisierungsinstrumenten ausgewertet werden können. Der zweite Teil besteht aus einer räumlichen Inszenierung der Informationsbestände – der ImpulsBauhaus-Ausstellung. Ausgangspunkt des Projekts ImpulsBauhaus war neben dem kunstwissenschaftlichen Interesse die Frage, wie mit heutigen digitalen Mitteln große Informationsmengen verwaltet, analysiert und visualisiert werden können.
Weiterführende Informationen zum Projekt finden sich auf der Website http://impuls-bauhaus.de, wo auch interessierte Wissenschaftler und Autoren Zugang zur ImpulsBauhaus-Forschungsplattform erhalten.
The initial shear modulus, Gmax, of soil is an important parameter for a variety of geotechnical design applications. This modulus is typically associated with shear strain levels about 5*10^-3% and below. The critical role of soil stiffness at small-strains in the design and analysis of geotechnical infrastructure is now widely accepted.
Gmax is a key parameter in small-strain dynamic analyses such as those to predict soil behavior or soil-structure interaction during earthquake, explosions, machine or traffic vibration where it is necessary to know how the shear modulus degrades from its small-strain value as the level of shear strain increases. Gmax can be equally important for small-strain cyclic situations such as those caused by wind or wave loading and for small-strain static situations as well. Gmax may also be used as an indirect indication of various soil parameters, as it, in many cases, correlates well to other soil properties such as density and sample disturbance. In recent years, a technique using bender elements was developed to investigate the small-strain shear modulus Gmax.
The objective of this thesis is to study the initial shear stiffness for various sands with different void ratios, densities, grain size distribution under dry and saturated conditions, then to compare empirical equations to predict Gmax and results from other testing devices with results of bender elements from this study.
Kopplungen von Softwareanwendungen im Bereich des Bauingenieurwesens sollen einen möglichst fehlerfreien Austausch von Informationen realisieren. Daher spielt die Bewertung der Qualität dieser Kopplungen eine wichtige Rolle. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung einer Kopplung zwischen dem Standard IFC und der Software Ansys. Es werden anhand des Standes der Technik Theorien zur Kopplungsbewertung vorgestellt. Unter Verwendung von Schema-Analyse und Schema-Mapping wird eine solche Kopplung entwickelt und anhand eines Referenzmodells getestet. Schließlich erfolgt die qualitative Bewertung der Kopplung unter verschiedenen Aspekten.
Die Verbesserung der Verarbeitbarkeitseigenschaften zementgebundener Systeme ist eines der wichtigsten Ziele der Baustoffforschung. In dieser Diplomarbeit werden die Ergebnisse von Grundlagenuntersuchungen dokumentiert wie durch den Einfluss von Leistungs-Ultraschall in frisch hergestellten Portland-Zementleim eine Vielzahl der verarbeitungstechnisch relevanten Faktoren wie Luftgehalt, Fließfähigkeit oder Erstarrungsverhalten positiv beeinflusst werden können. Darüber hinaus werden Möglichkeiten aufgezeigt wie durch eine Beschallung der Bindemittelsuspension verflüssigende Zusatzmittel in signifikanten Mengen eingespart und die Pumpbarkeit von Hochleistungsbeton deutlich verbessert werden können.
In dieser Arbeit wird der Vortriebsprozess einer Erddruckschildmaschine in einem Simulationsmodell mit Hilfe der System Dynamics modelliert. Nach einer Einführung in den maschinellen Tunnelbau werden die Besonderheiten der Erddruckschildmaschine herausgestellt. Anschließend wird das betrachtete System mit dem Simulationskonzept der System Dynamics modelliert und in einem geeigneten Simulationstool implementiert.
Dieser Erläuterungsbericht liefert Hintergrundinformationen zur Masterthesis „AR[T]_KADE - documenta center of information and communication“. Die Aufgabenstellung ergibt sich aus der Bearbeitung des von der Universität Kassel ausgelobten studentischen Wettbewerbes „documenta center of information and communication“. Aus der Bearbeitung des Wettbewerbes folgend entsteht ein flexibles, modulares Pavillonsystem, das attraktive Verwendungmöglichkeiten für große und kleine Veranstaltungen auch abseits der documenta bietet. Dieses System wird dimensioniert und mit besonderem Augenmerk auf Materialeffizienz, Nachhaltigkeit und Gewichtseinsparung optimiert. In Rücksprache mit Herstellern werden die entwickelten Lösungen in ihrer Machbarkeit verifiziert. Darüber hinaus werden interdisziplinäre Entwurfsmethoden untersucht und angewandt. Der Erläuterungsbericht gliedert sich in zwei Abschnitte. Der erste beschreibt die architektonische Seite des Entwurfes und bietet Hintergrundinformationen zur städtebaulichen Ausrichtung, der funktionalen Anordnung und der konstruktiven Ausarbeitung. Im zweiten Abschnitt wird das Vorgehen zur Erstellung eines statischen Modells, der Formfindung, der Bemessung und dem Zuschnitt erläutert und die Entwicklung des integrierten digitalen Modells näher dargestellt, mit dem diese innovative, interdisziplinäre Entwurfsmethode erst ermöglicht wird.
Trotz Mechanisierung und Vorfertigung ist die Bauproduktion stark handwerklich geprägt. Zu dem sind Baustellen in der Regel komplexe und einmalige Produktionsstätten für Einzelobjekte. Sie sind häufig witterungsabhängig, was die Planbarkeit des Herstellungsprozesses beeinträchtigt. Zu dem unterscheiden sich die jeweiligen örtlichen Bedingungen stark voneinander. Ständig wechselndes Personal und Nachunternehmer aus verschiedenen Ländern mit unter-schiedlichen Erfahrungen und Qualifikationen sowie andere Geräte, Herstellungsmethoden und Baustoffe stellen sehr komplexe Anforderungen an die Baubeteiligten. Außerdem gelten in Deutschland hohe Qualitätsanforderungen und komplizierte Vorschriften, die den Aufwand für die Bauleitung deutlich erhöhen. Die Bauindustrie hat sich aus der Kombination verschiedener Berufe entwickelt und leidet deshalb bis heute unter einer arbeitsteiligen Gliederung. Dies hat zur Folge, dass gegenwärtige Ressourcen nur mangelhaft ausgenutzt werden. Besonders bei den Schnittstellen zwischen den einzelnen Gewerken besteht enormes Potential, da die Abläufe und Übergänge zwischen den einzelnen Gewerken meist nicht richtig funktionieren. Hinzu kommen Lieferprobleme sowie zum Teil gegensätzliche Ziele der am Bau Beteiligten, welche die Arbeit erschweren und das Resultat beeinträchtigen. Dies hat zur Folge, dass die tatsächliche, produktive Arbeitsleistung im Verhältnis zur gesamten Arbeitszeit zu gering ausfällt. Seit Mitte der neunziger Jahre versuchen, vor allem amerikanische Bauingenieure und Ma-nagementfachleute, wissenschaftlich einzelne Gestaltungsprinzipien und Methoden der Lean Production (LP) aus der stationären Industrie auf das Bauwesen zu übertragen und bran-chenspezifisch weiterzuentwickeln. Dabei werden hauptsächlich Werkzeuge und Methoden des Toyota Produktionssystems (TPS) und der LP verwendet um eine Steigerung der Produktivität und Stabilisierung der Bauabläufe zu erreichen. Dieser Managementansatz zur Gestaltung der Baustellenproduktion wird als Lean Construction (LC) bezeichnet.
Die vorliegende Arbeit umfasst die Erstellung eines Konzeptes zur Erfassung und Bewertung von Arbeitsräumen, die während der Ausführung von gebäudetechnischen bzw. Innenausbauarbeiten im Hochbau von verschiedenen Gewerken benötigt werden. Zielstellung ist die Berücksichtigung der räumlichen Aspekte insbesondere in einer durch viele beteiligte Gewerke parallel genutzten, gedrängten Umgebung im Rahmen einer dynamischen Bauablaufplanung. Es erfolgt die auszugsweise Umsetzung und Erprobung des Konzeptes im Rahmen eines Simulationsmodells, welches zukünftig den Planungsverantwortlichen als Werkzeug während der Arbeitsvorbereitung und zur Minimierung auftretender Raum-Zeit-Konflikte dienen könnte. Insgesamt wurden vier Bauprojekte inklusive Baustellenbesichtigungen, Befragung der Beteiligten, Analyse der Projektunterlagen usw. als Referenzen herangezogen. Bestandteile der Arbeit sind zunächst die Betrachtung der klassischen und modernen Verfahren der Bauablaufplanung inklusive der existierenden Forschungsansätze zur Berücksichtigung räumlicher Parameter am Bau bzw. zur Bauablaufsimulation. Es folgt neben der Definition und Abgrenzung wichtiger Roh- und Ausbauphasen im Hochbau die Kategorisierung der wichtigsten Ausbaugewerke sowie die Erfassung ihrer zeitlich-technologischen Abhängigkeiten, Montagestrategien und Prozesse. Die benötigten Arbeitsräume werden klassifiziert sowie für einzelne Gewerke qualitativ und quantitativ erfasst. Im Rahmen der Gewerke- sowie Flächenanalyse wird ein Konzept zur Behandlung von auftretenden Raum-Zeit-Konflikten und resultierenden Produktivitätsminderungen entwickelt. Schlussendlich resultiert die auszugsweise Anwendung der Erkenntnisse und aufbereiteten Daten auf ein Anwendungsbeispiel innerhalb eines von der Professur Baubetrieb und Bauverfahren teilweise vorbereiteten Simulationsmodells in Plant Simulation.
Das Bund-Länder-Programm "Soziale Stadt" hat die Aufgabe, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zu fördern. Das negative Image ist einerseits Ursache, andererseits auch Folge von sozialen und städtebaulichen Problemlagen und Entwicklungen im Stadtteil. Diese Abwärtsspirale soll durch das Programm aufgebrochen werden. Der Autor nähert sich interdisziplinär dem Imagebegriff an und zeigt die Auswirkungen des Programms "Soziale Stadt" auf die Großwohnsiedlung Jena-Winzerla. Die Studie erfasst anhand des semantischen Differentials das Image im Stadtteil, wie es von den Bewohnern beurteilt wird und vergleicht es mit der Sicht von Außen. Der Einfluß des Programms auf das Image wird durch Experteninterviews beleuchtet. Das Beispiel eigt die Entwicklungen, die das Programm "Soziale Stadt" bewirken kann. Es werden aber auch Grenzen deutlich. Vor diesem Hintergrund werden abschließend Überlegungen angestellt, in welche Richtungen die Entwicklungen innerhalb des Förderprogramms gelenkt werden sollten, um das Image nachhaltig zu verbessern und betroffene Stadtteile adäquat zu fördern.