Die im vorliegenden Buch dokumentierten Untersuchungen befassen sich mit der Entwicklung von Methoden zur algorithmischen Lösung von Layoutaufgaben im architektonischen Kontext. Layout bezeichnet hier die gestalterisch und funktional sinnvolle Anordnung räumlicher Elemente, z.B. von Parzellen, Gebäuden, Räumen auf bestimmten Maßstabsebenen. Die vorliegenden Untersuchungen sind im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts entstanden.
Es ist ein Bild aus alten Tagen: ein wissbegieriger Student, auf der Suche nach fundierter wissenschaftlicher Information, begibt sich an den heiligsten Ort aller Bücher – die Universitätsbibliothek. Doch seit einiger Zeit tummeln sich Studierende nicht mehr nur in Bibliotheken, sondern auch immer häufiger im Internet. Sie suchen und finden dort digitale Bücher, sogenannte E-Books.
Wie lässt sich der Wandel durch den Einzug des E-Books in das etablierte Forschungssystem beschreiben, welche Konsequenzen lassen sich daraus ablesen und wird schließlich alles digital, sogar die Bibliothek? Diesen Fragen geht ein elfköpfiges Expertenteam aus Deutschland und der Schweiz während der zweitägigen Konferenz auf den Grund.
Bei den Weimarer E-DOC-Tagen geht es nun um die Veränderung des institutionellen Gefüges rund um das digitale Buch. Denn traditionell sind Verlage und Bibliotheken wichtige Bestandteile der Wissensversorgung in Studium und Lehre. Doch mit dem Aufkommen des E-Books verlagert sich die Recherche mehr und mehr ins Internet. Die Suchmaschine Google tritt als neuer Konkurrent der klassischen Bibliotheksrecherche auf. Aber auch Verlage müssen verstärkt auf die neuen Herausforderungen eines digitalen Buchmarktes reagieren.
In Kooperation mit der Universitätsbibliothek und dem Master-Studiengang Medienmanagement diskutieren Studierende, Wissenschaftler, Bibliothekare und Verleger, wie das E-Book unseren Umgang mit Literatur verändert. Der Tagungsband stellt alle Perspektiven und Ergebnisse zum Nachlesen zusammen.
Arbeitsanleitung für ein nachhaltiges Flächenmanagement, Entscheidungshilfe für Politiker, umfassendes Kompendium für die Planungspraxis, Lehrbuch für angehende Planer und Planerinnen, wissenschaftliche Aufsatzsammlung zu Nachhaltigkeit und Flächennutzung – von allem etwas und dennoch ganz eigenständig. Die vorliegende Veröffentlichung „Nachhaltiges Flächenmanagement – Ein Handbuch für die Praxis“ bündelt und systematisiert die Ergebnisse, das Wissen, die entwickelten Instrumente und Ansätze zum nachhaltigen Flächenmanagement sowie die Erfahrungen mit der Erprobung und Umsetzung der Ergebnisse, die im Rahmen des Förderschwerpunkts „Forschung für die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement“ – kurz: „REFINA“ – des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erarbeitet wurden. Gestützt auf vorhandene Forschungsergebnisse und unter Berücksichtigung unterschiedlicher regionaler Rahmenbedingungen erarbeiteten 45 Forschungsvorhaben von 2006 bis 2010 innovative Lösungsansätze und Strategien für eine Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement.
Wir alle hören in verschiedenen Kontexten immer wieder von Prozessmanagement und Prozessorganisation und meinen, sobald wir in die Situation geraten, uns näher damit zu befassen, einen hohen personellen und zeitlichen Aufwand zu spüren – und dies, um systematisch und nach formalisierten Vorgaben zu dokumentieren, was wir täglich machen? Dass Methoden und Werkzeuge dieser Art sehr zielführend zum Einsatz kommen, mehr noch zum Einsatz gebracht werden müssen, zeigt sich sehr deutlich, wenn beispielsweise organisatorische und technische Prozesse in Übereinstimmung gebracht werden sollen, wie es bei der Unterstützung von Geschäftsprozessen einer Organisation oder eines Unternehmens durch Informationstechnik paradigmatisch gegeben ist. ... Es fehlt an Kommunikation, an Verständnis – oder anders gesagt: Die Herausforderungen, die IT-gestützte Verfahren implizieren, werden oft unterschätzt. Denn es fehlt auch an methodischen Kenntnissen, um die Verbindung von organisatorischen Anforderungen und technischen Möglichkeiten zu kommunizieren und zu gestalten, um das Optimierungs- und Wertschöpfungspotential zu erhöhen. An dieser Stelle setzt die Thematik dieser Publikation und die Auswahl der Beiträge an, indem Prozessmanagement und Prozessorganisation als Methode oder Werkzeug verstanden werden, um Qualität zu sichern, Kundenorientierung und Transparenz herzustellen sowie die Überprüfbarkeit von Zielen zu ermöglichen. Für das Zusammenwirken von Arbeitsabläufen und Technologie können die Prozess-Sicht oder das Prozess-Verständnis wesentlich beitragen.
Der Begriff der Wissensgesellschaft ist in aller Munde. Was heißt es aber für Städte, ihr Profil in einer Wissensgesellschaft zu schärfen? Wie können Bildung und Wissenschaft am Standort für die regionale Entwicklung genutzt werden? Welchen Beitrag können die Kommune, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Stiftungen, Vereine, Schulen und Kultureinrichtungen leisten, um die Stadt zu einem lebendigen und attraktiven Wissenschaftsstandort zu machen? Diesen Fragen geht die vorliegende Publikation nach und erteilt 16 deutschen Städten das Wort. Sie skizzieren, wie sie sich als Wissenschaftsstädte zu positionieren versuchen und welche Wege sie gehen, um Bildung und Wissenschaft in den Fokus ihrer Stadt und der Partner in Wirtschaft und Wissenschaft zu rücken. Auch Vertreter aus ansässigen Unternehmen und den Medien kommen zu Wort und beschreiben ihren Beitrag zu der Entwicklung. Den Hintergrund für diese Praxisbeispiele bildet eine theoretische Einführung. In ihr werden die Grundlagen der Wissensökonomie und ihre Bedeutung für Städte beleuchtet, Ergebnisse einer empirischen Untersuchung des Wettbewerbs „Stadt der Wissenschaft“ vorgestellt und auf der Grundlage der Praxisbeispiele aus den 16 Städten vier dominante Strategiemuster entwickelt. Zum Abschluss schauen wir über den Tellerrand und nehmen andere Städte in Europa in den Blick.
My Town: Writers on American Cities features 12 American authors describing how the U.S. cities where they live contribute to their creativity. Pete Hamill offers a touching reminiscence of growing up in New York, Washington Post critic Jonathan Yardley introduces the reader to his hometown of Baltimore, and best-selling author Jonathan Kellerman describes "the sprawling, inchoate alternative-universe" that is Los Angeles. Also featured are portraits of Boston, Houston, Atlanta, Chicago, New Orleans, Memphis, Miami, and Washington, D.C.
Der Maecenata Stiftungsführer 2010 ist ein Nachschlagewerk für Studierende, Wissenschaftler, Künstler, gemeinnützige Organisationen und für alle, die sich einen Überblick über das Stiftungswesen in Deutschland verschaffen wollen oder sich zur Finanzierung gemeinnütziger Projekte an Stiftungen wenden möchten. Der Maecenata Stiftungsführer 2010 erscheint in der 6. vollständig überarbeiteten Auflage erstmals als E-Book im PDF-Format. Auf 1.800 Seiten werden über 6.000 elektronisch erreichbare Stiftungen in einzelnen Stiftungsprofilen vorgestellt. Die Profile geben Auskunft über Kontaktmöglichkeiten, Ansprechpartner, Stiftungszweck und Fördermöglichkeiten. Über verschiedene Links kann erstmals direkt auf Homepages, E-Mail, Preise und Stipendien sowie zur Satzung der Stiftungen zugegriffen werden. Zusätzlich gibt es umfangreiche Informationen zum Deutschen Stiftungswesen z.B. Online Stiftungsverzeichnisse, Literatur oder eine Auswahl an Stiftungsverwaltungen.
Die öffentliche Hand setzt zunehmend bei der Beschaffung von Bauwerken auf Alternativen, da aufgrund der negativen finanziellen Entwicklung der öffentlichen Haushalte die notwendigen Investitionsmaßnahmen nicht mehr oder nur eingeschränkt umgesetzt werden. Seit Anfang 2000 gehören auch die Modelle Public Private Partnerships (PPP - auch Öffentlich Private Partnerschaften genannt) zu diesen Alternativen. Dabei werden unter Berücksichtigung des Lebenszyklusansatzes alle Wertschöpfungsstufen von Bauwerken – Planen, Bauen, Finanzieren, Betreiben, ggf. Verwerten – integriert und als Gesamtleistung ausgeschrieben. Damit kann es möglich sein, Effizienzvorteile von bis zu 20% gegenüber der konventionellen Beschaffung zu erreichen. Bauunternehmen sind gefordert, sich dieser neuen Beschaffungsvariante anzupassen, wenn sie entsprechende Leistungen anbieten wollen. Sie übernehmen im Kerngeschäft die Errichtung und bauliche Erhaltung von Bauwerken. Auf Grund der Integration aller Wertschöpfungsstufen sind Bauunternehmen gefordert, ihre Leistungen mit den anderen am Lebenszyklus von Bauwerken beteiligten Partner zu koordinieren und in einen Gesamtzusammenhang zu stellen. Das Ziel des Leitfadens ist es, mittelständischen Bauunternehmen die Erarbeitung einer eigenen Strategie für das Geschäftsfeld PPP zu ermöglichen. Dabei gilt es, die besonderen Herausforderungen des Geschäftsfeldes ebenso wie die Besonderheiten mittelständischer Bauunternehmen zu berücksichtigen. Eine strategische Vorgehensweise bei der Erschließung des für Bauunternehmen neuen Geschäftsfeldes ist notwendig, da nicht nur die Vorlauf- und Angebotskosten bei PPP-Projekten um ein Vielfaches höher sind als bei konventionellen Bauprojekten, sondern auch die Herausforderungen und Risiken von PPP-Projekten sich deutlich von der bisherigen Tätigkeit unterscheiden. Eine Beteiligung am Geschäftsfeld ohne Strategie kann unter Umständen den Bestand des gesamten Bauunternehmens gefährden. Mit Hilfe des Leitfadens werden Handlungsempfehlungen dargestellt, die unternehmensspezifisch weiterentwickelt werden können. Die Anwendung des Leitfadens ermöglicht mittelständischen Bauunternehmen, die Stellung des Unternehmens im Bezug zum neuen Geschäftsfeld PPP zu identifizieren und daraus Rückschlüsse für eine Beteiligung am Geschäftsfeld PPP zu ziehen.
Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen stehen in den nächsten Jahren in Folge der Föderalismusreform und der Abschaffung des Hochschulbauförderungsgesetzes vor besonderen Herausforderungen, die nur unter effizienter Ausnutzung aller vorhandenen Ressourcen zu meistern sind. Insbesondere der kummulierte Bau-, Sanierungs- und damit Finanzierungsbedarf führt zu der Erkenntnis, dass immobilienbezogene Entscheidungen langfristig über den gesamten Lebenszyklus zu treffen sind, damit ein schleichender Wertverlust vermieden wird. Die Arbeit beschäftigt sich mit den anstehenden Veränderungsprozessen im Hinblick auf ein lebenszyklusorientiertes Liegenschaftsmanagement. Ausgehend von den Rahmenbedingungen werden Handlungs- und Gestaltungshilfen für die Praxis entwickelt, die spezifisch für Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen und Studentenwerke anwendbar sind. Dabei fließen die Erfahrungen aus der Untersuchung konkreter Pilotprojekte in die Untersuchung ein. In der Arbeit wird ein Datenmodell entwickelt, das Entscheidungen im lebenszyklusorientierten Liegenschaftsmanagement bei Neu-, Umbau- und Sanierungs¬maßnahmen und die Wahl von Beschaffungsvarianten unterstützt. Die Arbeit befasst sich mit drei Untersuchungsschwerpunkten: 1. Immobilienportfolioebene: Lebenszyklusorientierte Betrachtung des Gesamtbestandes an Liegenschaften, 2. Projektebene: Analyse und Bewertung lebenszyklusorientierter Vertrags- und Organisationsformen mit privater Beteiligung, 3. Datenebene: Analyse vorhandener Daten und Kennzahlen für eine Lebens-zyklusbetrachtung; Erarbeitung eines Datenmodells zum Kostencontrolling.